Wieso SPD?

Als Ex-Messdiener und Jungschar-Gruppenführer wurde ich im damaligen Bund der katholischen Jugend ziemlich unverholen an die CDU herangeführt. Das ging bis zu einem „freiwilligen” Einsatz als Ordner bei einer CDU-Kundgebung mit Franz-Josef Strauß. Dessen Tiraden veranlassten mich, die Ordnerbinde in der Hosentasche verschwinden zu lassen und mich den Protestierern anzuschließen.

Als der gesellschaftliche Wandel - ausgelöst durch die 68'er-Bewegung - von der SPD in politische Perspektiven umgesetzt wurde, wollte ich diese Ziele unterstützen. Natürlich hat mich auch Willy Brandt als Person in starkem Maße motiviert, 1972 in die SPD einzutreten.

In meinem Lorcher Freundeskreis ergab sich mit Hans-Jürgen Knauf der Kontakt zur SPD. Sehr viel später trat er aus der SPD aus, weil er als Betriebsratsvorsitzender und IG-Metaller nicht mit der Politik von Gerhard Schröder (und Joschka Fischer) einverstanden war – im Gegensatz zur mir.

Im Prinzip gehöre ich zu der aussterbenden Spezies der Stammwähler – was mich freilich weder zu Juso-Zeiten noch später an einer kritischen Grundhaltung gehindert hat. Zuweilen befinde ich mich in deutlicher Distanz zu Inhalten und Personen der SPD.

Nie habe ich geglaubt, dass meine Partei im Besitz der "allein seeligmachenden Gnade" ist. Aber immer wieder sind es die Grundanliegen der Sozialdemokratie, die mein Bekenntnis zur SPD und meine Aktivitäten aufrecht erhalten.


Minibutton Position

Hier ist meine Haltung zu den 2014 politisch aktuellen Themen dokumtiert. (Zum Teil sind sie noch heute aktuell.)


Minibutton Politarchiv

Das Politik-Archiv enthält eine Auswahl meiner bisherigen politischen Aktivitäten, beginnend als Juso.

 

 


Rückblick

Foto BdKJ BannerträgerAls Jungschar-Bannerträger (vorne rechts) in Bochum

SPD-Fahne
Vertragen sich Christliche Werte und jene, die sich die SPD auf die Fahne geschrieben hat?

Foto Nachdenkende Nachzudenken ist nie verkehrt - auch nicht als Juso in meinem Lorcher "Home-Office".